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Agrippa von Nettesheim, Heinrich Cornelius, 1486 –1535 |
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Der auch unter dem Namen Heinrich Cornelius bekannte deutsche Abenteurer, Alchimist, Arzt und Gelehrte war für sein Interesse an den schwarzen Künsten bekannt und entging selbst nur knapp der Verurteilung als Hexer. Das Leben des Cornelius Agrippa ist in geheimnisvolles Dunkel gehüllt, doch scheint es, dass er mit Eifer seinem Interesse an der Hexenkunst und den damit verwandten Dingen nachging. Er widmete sich dem Studium der Geheimlehre der Kabbala und wurde dem Vernehmen nach 1525 in seinem Labor von Ahasver, der unglücklichen Seele, aufgesucht, die Christus auf seinem Weg nach Golgatha beleidigt hatte und nun dazu verurteilt war, bis zum Jüngsten Tag auf der Erde umherzuirren. Johann Wolfgang von Goethe baute mehrere der Geschichten, die sich um Agrippas Namen ranken, bei der Niederschrift seines Faust aus. Zu Agrippas Werken gehört auch die umfangreiche Abhandlung De occulta philosophia, in der er die Zauberpraxis ausführlich verteidigt und dabei behauptet, dass solches Wissen das Gottes und Naturverständnis des Menschen erleuchte. |
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