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Zen, von Sanskrit Dhyana, »Meditation« |
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Japanische Richtung des meditativen Mahayana-Buddhismus, der um 520 von dem indischen Mönch Bodhidharma von Indien nach China gebracht wurde und sich dort als Ch'an-Buddhismus weiterentwickelte. Zen wurde von Eisai erstmals erfolgreich in Japan eingeführt und kennt zwei unterschiedliche Übungstechniken. In der Soto-Schule legt man mehr Wert auf Zazen, die Meditation im Sitzen, wahrend in der Rinzai-Schule zusätzlich mit Koans geübt wird, paradoxen Frage-und-Antwort-Dialogen zwischen Meister und Schüler. Ein solcher Dialog kann, ebenso wie die Meditation, zur plötzlichen, intuitiven Erleuchtung führen, wenn das Denken transzendiert und die »Buddhanatur« erkannt wird.
Kennzeichnend für Zen sind folgende vier Aussagen: 1. eine besondere Übertragung von Herz zu Herz, 2. die Unabhängigkeit von der schriftlichen Überlieferung, 3. das unmittelbare Deuten auf das Herz, 4. die Erkenntnis der eigenen Buddhanatur.
Die tiefgründige
Paradoxie des Zen wird oft in Gedichten ausgedrückt, zum Beispiel: |
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