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Stein der Weisen |
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Das Ziel des Strebens in der Alchemie, mit dessen Hilfe unedle Metalle in edle zu verwandeln und ein Lebenselixier herzustellen möglich sein sollte. Ausgangspunkt des komplizierten Prozesses seiner Darstellung ist eine geheimnisvolle Materia prima als Grundsubstanz, die zuerst aufgelöst, dann oxydiert und bis zur »Verfaulung« begraben werden muss, ehe sie sich aufhellt, gelb und rot wird, mit »philosophischer Milch« genährt, wieder verfestigt wird und schliesslich den Stein der Weisen als »safranfarbiges Pulver« mit Metallglanz bildet. Alle Versuche, dieses »grosse Werk« chemisch zu definieren, sind gescheitert; es ist anzunehmen, dass der Prozess eher symbolisch zu verstehen und die Materia prima der nach Läuterung strebende Mensch selbst ist, der in vergeistigter Form an der Schöpferkraft Anteil hat. In dieser Lehre dürften ausserkirchliche Strömungen der Spätantike die Tarnung eines Laboratoriumsprozesses angelegt haben, um nicht den Argwohn der Ketzerverfolgung zu erregen. |
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