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Sinnbild des Lebens
und Lichts, das in aller Welt durch eine Gottheit der Güte, der
spirituellen Erleuchtung und Wiedergeburt verkörpert wird. Als
symbolischer Mittelpunkt unseres unmittelbaren Universums wie auch als
vorherrschender Himmelskörper hat die Sonne besondere mythologische
Bedeutung und wird als Auge von Ahura Masda, von Zeus, Re, Allah oder
Varuna bezeichnet. Die Sonne gilt als Lebensspender und deshalb als
männlich, der Mond hingegen, der das Licht reflektiert, als weiblich.
Die bedeutendsten Sonnengötter der okkulten Mysterienkulte sind Re,
Osiris, Horus und Khepera im alten Ägypten, Helios und Apollo im alten
Griechenland, Mithras in Persien und Sol im alten Rom.
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In der Astrologie ist
die Sonne der wichtigste Himmelski3rper und einer der signifikantesten
Faktoren eines Horoskops. Sie wird mit dem Löwen assoziiert, und sowohl
das Tierkreiszeichen als auch das Haus, das die Sonne zu einem
bestimmten Zeitpunkt besetzt, werden von Astrologen mit besonderer
Aufmerksamkeit berücksichtigt. Die Sonne soll das Grundtemperament eines
Menschen bestimmen und die Quelle seiner Vitalität sein.
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Im Tarot ist Die
Sonne die Karte des Grossen Arcanums, auf der ein Jüngling und ein
junges Mädchen in einem magischen Kreis tanzen und sich bei den Händen
halten. Sie stellen die Unschuld und die Synthese polarer Gegensätze
dar, ein beliebtes Thema des Tarot. Meist sind sie allerdings mit einer
Barriere zwischen sich und dem Licht abgebildet, ein Hinweis darauf,
dass sie noch keine spirituelle Reife erlangt haben. In der westlichen
Magie, die die Tarot-Pfade des Grossen Arcanums den zehn Sephiroth im
Baum des Lebens zuordnet, verbindet der Pfad der Sonne Jesod und Hod
miteinander.
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