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Piper, Leonore 1879-1950 |
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Bedeutendes amerikanisches Trance-Medium. Sie entdeckte ihre paranormalen Fähigkeiten, als sie sich wegen eines Tumors von einem Geistheiler behandeln liess. Bei ihrem zweiten Besuch fiel sie in Trance und empfing eine mediale Botschaft für einen der Anwesenden. Von da ab veranstaltete sie regelmässig »Readings«, bei denen sie medial oder telepathisch empfangene Informationen weitergab. 1887, nach einem Zusammentreffen mit William James, erregte sie das Interesse von Richard Hodgson, einem parapsychologischen Forscher, der Helena Blavatskys medialen Schwindel in Indien aufgedeckt hatte. Hodgson war sehr beeindruckt von Frau Pipers Fähigkeit, detaillierte Informationen über verstorbene Verwandte vorzutragen. Nachdem er diese Informationen mit allen Mitteln der empirischen Forschung überprüft hatte, kam er zu dem Schluss, dass sie tatsächlich über ganz aussergewöhnliche und authentische Fähigkeiten verfügte. Seine Erfahrungen mit Frau Piper überzeugten ihn, ebenso wie zuvor W. James, von der Realität eines Lebens nach dem Tode, obwohl die Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Frau Piper ihre Informationen zum Teil auf telepathischem Wege erhielt. Doch davon abgesehen war und bleibt Leonore Piper eines der bedeutendsten und glaubwürdigsten Medien in der Geschichte des Spiritismus. |
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