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Papus 1865-1916 |
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Aus Spanien gebürtiger Arzt, der in Paris lebte und mit einer Reihe von okkulten Werken entscheidend auf die Literatur des Tarot eingewirkt hat. Papus, der eigentlich Gerard Encausse hiess, war stark von der Theosophie beeinflusst worden und befasste sich eingehend mit hermetischen, kabbalistischen und alchemistischen Texten. Als Mitglied des kabbalistischen Ordens der Rosenkreuzer war Papus davon überzeugt, esoterisches Wissen werde über eine geheime Linie okkulter Adepten weitergegeben, und zählte sich selbst zu diesen Auserwählten. Er machte sich einen Namen als Geisterbeschwörer und wurde 1905 an den russischen Kaiserpalast gerufen, wo er während einer Zeremonie den Geist des Zaren Alexander III. rief. Wie Eliphas Levi wurde auch Papus hauptsächlich durch seine Schriften über den Tarot bekannt, in denen er die Karten des Grossen Arcanums dem hebräischen Alphabet zuordnete. Er hat zahlreiche Bücher verfasst, darunter Traite Methodique de Science Occulte 1891, Le Diable et L'occultisme 1895, La Magie et L’hypnose; auf deutsch sind unter anderem Die Kabbala und Tarot der Zigeuner erschienen. |
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