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LSD |
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Abkürzung für Lysergsäure-Diäthylamid, eine hochwirksame psychedelische Droge, die in den sechziger Jahren unter anderem durch Michael Hollingshead, Timothy Leary und Baba Ram Dass weite Verbreitung fand. LSD wurde erstmals 1938 von dem Schweizer Pharmakologen Albert Hofmann synthetisiert; Hofmann entdeckte die Wirksamkeit der Droge aber erst 1943 durch Zufall bei Experimenten mit Mutterkorn, aus dem sie hergeleitet ist. Relativ zum Gewicht ist LSD die stärkste bekannte psychedelische Substanz. Schon die Einnahme von 250 Mikrogramm führt zu intensiven Bewusstseinsveränderungen, die mit Visionen, Symbolerlebnissen und einer gesteigerten Wahrnehmung von Gefühlen, Tönen und Farben einhergehen. Leary empfahl, LSD als Sakrament und in Verbindung mit dem initiatorischen Tibetanischen Totenbuch zu verwenden, das den Weg der Seele vom Tod bis zur Wiedergeburt beschreibt. Eine Schilderung des magischen Gebrauchs der Droge in Zusammenhang mit dem kabbalistischen Baum des Lebens findet sich in Nevill Drurys Buch Vision-Quest von 1984, einer Darstellung von Magie und Schamanismus im Westen. |
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