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Levi, Eliphas 1810-1875 |
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Hebraisiertes Pseudonym des französischen Okkultisten Alphonse-Louis Constant, Sohn eines armen Pariser Schuhmachers. Levi wurde als katholischer Geistlicher ausgebildet, jedoch wegen sexueller Freizugigkeiten vorn Priesteramt ausgeschlossen. Er arbeitete eine Zeitlang als Politischer Karikaturist und wendete sich dann der magischen und hermetischen Philosophie zu. Von seinen zahlreichen, oft recht unwissenschaftlich geschriebenen Büchern sind einige zu Klassikern des Okkultismus geworden. Dazu trug unter anderem eine englische Anthologie seiner Schriften bei, die A. E. Waite unter dem Titel The Mvsteries of Magie 1886 veröffentlichte. Einer seiner Hauptbeiträge für den Okkultismus war die Feststellung einer Korrelation zwischen den 22 Tarot-Karten des Grossen Arcanums und dem kabbalistischen Baum des Lebens. Der Magier Aleister Crowley behauptete, Levis Reinkarnation und dessen okkulter Erbe zu sein. Von Levis Hauptwerken sind in deutscher Übersetzung unter anderem erschienen: Geschichte der Magie 1926, Der Schlüssel zu den Grossen Mysteries 1966 und Transzendentale Magie 1975. |
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