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Leland, Charles Godfrey 1824-1903 |
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Amerikanischer Brauchtums- und Hexen-Forscher. Leland studierte nach einer Hochschul-Ausbildung in den USA an den Universitäten Heidelberg und München sowie an der Sorbonne in Paris. Nachdem er dort an der 48er Revolution teilgenommen hatte, kehrte er in die USA zurück und begann seine berufliche Laufbahn als Journalist. Er heiratete, nahm am amerikanischen Bürgerkrieg teil und verliess die USA wieder, nachdem er in der Schlacht von Gettysburg gekämpft hatte. Er zog nach London, um sich dort mit seiner Familie ein neues leben aufzubauen und sich neuen Interessen zu widmen, unter anderem dem Studium der Folklore, der Zigeuner-Legenden und der Zigeunersprache. Zehn Jahre später zog er nach Florenz, wo er von einer jungen Frau namens Magdalena erfuhr, dass insgeheim immer noch die alten Götter angebetet wurden. Zu seiner Überraschung stellte er fest, dass es noch einen Diana-Kult gab, wobei Diana in der Gestalt ihrer Tochter Aradia verehrt wurde. In seinem Buch Aradia - the Gospel of the Witches beschreibt er Opferriten, die regelmässig bei Vollmond für Diana ausgeführt wurden, und gibt eine detaillierte Beschreibung einer Coven-Versammlung. Lelands Bücher beeinflussten Gerald Gardner und wirkten stark auf das moderne Hexenwesen ein. |
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