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Leadbeater, Charles Webster 1847-1934 |
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Ursprünglich anglikanischer Geistlicher; beschäftigte sich eingehend mit Fragen des Okkultismus und schloss sich 1884 der Theosophischen Gesellschaft an, in der er bald neben Helena Blavatsky und Annie Besant eine führende Rolle spielte. Leadbeater entdeckte Krishnamurti in Advar bei Madras, den er und Annie Besant für den neuen Weltenlehrer hielten. Krishnamurti wies diesen Anspruch jedoch später entschieden zurück. Auf der Suche nach paranormalem und mystischem Wissen unternahm Leadbeater ausgedehnte Reisen durch die USA, Ceylon und Australien. Er begründete eine theosophische Gemeinschaft in Sydney und gehörte zu den Mitbegründern der Liberal-Katholischen Kirche, deren zweiter Vorsitzender Bischof er wurde. Leadbeater war mehrfach Angriffen wegen angeblicher Homosexualität mit seinen Schülern ausgesetzt und galt bei manchen als Päderast. Ungeachtet dieser persönlichen Beschuldigungen steht jedoch fest, dass er echte parapsychologische Fähigkeiten besass. Von seinen zahlreichen Büchern, die zum grossen Teil auch auf deutsch übersetzt wurden, liegen in neueren Ausgaben unter anderem vor: Die Chakras 1984, Gedankenformen 1981, Das Höhere Selbst 1982, Der sichtbare und der unsichtbare Mensch 1984. Eine Leadbeater-Biographie wurde 1982 unter dem Titel The Elder Brother von Gregory Tillett in London veröffentlicht. |
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