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I Ging |
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Das Buch der Wandlungen, chinesisches divinatorisches Werk, das etwa aus dem Jahre 1000 vor Christus stammt oder noch älter ist. Schon Konfuzius und taoistische Weise schätzten es hoch, und in jüngster Zeit erfreut sich das Weissagungsbuch auch wieder grosser Beliebtheit. Das I Ging soll den Fluss der Yin- und Yang-Energien prüfen und dem Suchenden entsprechend dem Wechselspiel der positiven und negativen Kräfte, die das Schicksal bestimmen, den richtigen Kurs für sein künftiges Handeln aufzeigen. Meist wird ein Bündel von 50 Schafgarbenstengeln verwendet, die so lange in Häufchen geteilt werden, bis die Striche eines Hexagramms gegeben sind. Ein Hexagramm besteht aus sechs Strich-Formationen, die sich von unten nach oben - das heisst von der »Erde« zum »Himmel« - aufbauen. Ist ein solches Bildzeichen fertig, wird es nach dem I Ging gedeutet. Statt der Stengel können Münzen genommen werden. Der bekannte Psychoanalytiker C. G. Jung wie auch der Übersetzer buddhistischer und taoistischer Texte John Blofeld vertreten beide die Auffassung, dass das I Ging zutreffende Antworten und Ratschläge gibt. |
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