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Im I Ging eines von
64 Bildzeichen aus sechs durchgehenden oder unterbrochenen Strichen, die
ursprünglich durch Legen von Schafgarbenstengeln ermittelt wurden Lind
verschieden gedeutet werden. Ein durchgehender oder »fester« Strich ist
Yang oder männlich, der unterbrochene oder »weiche« Strich Yin und damit
weiblich. Die vier Haupt-Hexagramme sind Kin - aus sechs Yang-Strichen
-, Kun - aus sechs Yin-Strichen -, Tai - aus drei Yin-Strichen über drei
Yang-Strichen - und Pi - aus drei Yang-Strichen über drei Yin-Strichen.
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In der westlichen
Magie und Mystik bezeichnet das Hexagramm den »Davidsstern«, ein Symbol,
das aus zwei übereinanderliegenden Dreiecken besteht; die Spitze des
einen Dreiecks zeigt nach oben, die des anderen nach unten. Dergestalt
verkörpert das Hexagramm das hermetische Axiom »wie droben, so drunten«.
Das aufrechte Dreieck gilt als männlich, das umgekehrte als sveiblich.
Zu vielen Ritualen der westlichen Magie gehört die Aufzeichnung des
Hexagramms mit einem magischen Schwert. Hexagramm-Rituale dienen unter
anderem dazu, die planetarischen Kräfte einzeln »anzurufen« oder zu
»bannen«, und besitzen nach Meinung der Okkultisten beträchtliche
magische Kraft. Manchmal sind die sechs Punkte des Hexagramms auch in
den kabbalistischen Baum des Lebens aufgenommen, wobei der obere
Spitzenpunkt Daath bezeichnet und der untere Jesod. Bei
Hexagramm-Ritualen wird oft der heilige Gottesname Ararita verwandt.
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