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Undine (lateinisch unda „Welle“)

Der erstmals im 16. Jahrhundert von Paracelsus überlieferte Name dürfte eine auf der Grundlage gemeineuropäischer Tradition wurzelnde Erfindung des späten Mittelalters sein. Von den Elementargeistern dachte man sich die des Wassers am meisten mit den Menschen verbunden. Von menschlicher Gestalt hat Undine aber keine unsterbliche Seele; diese kann sie erst durch Vermählung mit einem irdischen Mann erhalten. Undine kann als Eigenname gebraucht werden (so besonders in der deutschen Romantik: Fouque, E. T. A. Hoffinann) wie auch als Gattungsname. Paracelsus unterschied vier Arten von Elementargeistern: undina („Wasserleute“), sylvestres oder sylphis (Sylphe, „Luftleute“), gnomi („Bergleute“) und vulcani („Feuerleute“)

 

 


 

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