| Götter, Dämonen |
| Aa-Ag Ah-Al Am-An Ap-Ar As-Az Ba Be-Bi Bo-Bu C Da-Dh Di-Dy E F G |
| Ha He-Hl Ho-Hy I J KaKd-Ko Kr-Ky L Ma Mb-Mi Mn-My Na-Ne Ng-Nz O |
| Pa-Pe Ph-Py Q R Sa Sc-Sh Si-Sy Ta-Te Th-To Tr-Ty U V WX YZ |
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Thor (altsächsisch Thunar, im südgermanischen Raum Donar, etymologisch mit „Donner“ zusammenhängend) |
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Germanischer Gewitter- und Fruchtbarkeitsgott aus dem Geschlecht der Asen, Sohn Odins und der göttlich personifizierten Erde. Er fährt in einem von zwei Böcken gezogenen Wagen und besitzt den Wurfhammer Mjölnir. Die Edda bezeichnet ihn als den stärksten aller Götter, der diese wie auch die Menschen vor den dämonischen Riesen verteidigt. Zur Zeit der Ragnarök tötet er die Midgardschlange, geht aber nach siegreichem Kampf selbst zugrunde. Von dem Gott erhoffte man sich Segen bei der Eheschliessung Schutz des Viehs und der Saaten. Der ihm geweihte Baum war die Eiche (Donareiche zu Geismar, von Bonifatius gefällt). In der interpretatio romana entspricht ihm Hercules oder Jupiter; unter den Wochentagen ist ihm der Donnerstag zugeordnet. Eine urindogermanische Verwandtschaft wird zum indischen Indra angenommen; beide sind mit dem Wetter verbunden, sind Wagenfahrer, Dämonenbekämpfer und in den Mythen grosse Esser und Trinker. Des Gottes Söhne sind Magni und Modi. |
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