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Karitei (Sanskrit: Hariti, „die Blaue“)

Ist der Name einer „Teufelin“ (japanisch Yasha, im Sanskrit: Yaksha), die in der Nähe der Burgstadt Rajagriha in Nordindien lebte. Sie heiratete einen Teufel und hatte fünfhundert Kinder mit ihm. Auf Grund eines Gelübdes, das sie in einem früheren Leben gemacht hatte, begann sie, Kinder anderer Mütter aufzufressen. Um sie zur Erkenntnis ihres bösen Tuns zu bringen, versteckte Buddha eines ihrer eigenen Kinder. Als sie darüber zu klagen anfing, erklärte er: Wenn du schon Schmerzen empfindest beim Verlust eines deiner fünfhundert Kinder, wie sehr muss eine Mutter von Schmerz erfüllt werden, wenn du ihr einziges Kind tötest! Daraufhin bereute Karitei ihr bisheriges Verhalten und versprach, von nun an die werdenden Mütter, die buddhistischen Klöster und Tempel zu beschützen. Sie heisst auch japanisch Karitei-mo („blaue Mutter“), Kankibo („Freudenmutter“), Kishi-mojin oder Kishi-bojin („teufliche Muttergöttin“). In Japan ist sie besonders bei den Anhängern des Nichiren-Buddhismus beliebt.

 

 


 

 

 

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