| Götter, Dämonen |
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Juno (Iuno) |
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Römische Göttin. Zunächst galt sie als die jugendliche Kraft der Frau und war damit ein Gegenstück zum männlichen Genius. Vor allem ist sie Göttin der Ehe und Schutzherrin der Ehefrauen, unter dem Beinamen Pronuba auch Brautführerin, als Lucina Geburtsgöttin, d. h. sie hilft den Neugeborenen ans Licht. Als Juno Regina schützte sie das ganze römische Reich. Ein weiterer Beiname war Moneta in der Bedeutung von „Erinnerung“; erst nach einer beim Tempel der Moneta befindlichen Münzprägestätte wurde der Göttin Name auf die „Münze“übertragen. Ursprünglich war Juno eine etruskische Göttin und wurde besonders in Vei verehrt. In Rom feierten die Frauen ihr zu Ehren am 1. März ein Familienfest, die Matronalia. Unter den Pflanzen war ihr der Feigenbaum zugeordnet. Von einer gewissen Bedeutung ist Junos Verbindung mit dem regelmässigen Wechsel der Mondphasen, daher ihre Verehrung zur Zeit des Neumondes und die nach ihr erfolgte Benennung des Monats Juni, der dem astronomischen, vom Mond regierten zeichen Krebs entsprach. Bei den römischen Dichtern galt Juno als Ehefrau und Schwester Jupiters und erhielt die Bedeutung der griechischen Hera (von dieser auch der Pfau als Attribut). |
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