| Götter, Dämonen |
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Elfen (altenglisch aelfen) |
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Die Vorstellung von den Alben erhielt bei den Angelsachsen neue Akzente. Man unterschied z.B. bergaelfen, waeteraelfen und wuduaelfen („Waldelfen“). Aus der englischen Tradition wurden die Elfen als Bezeichnung anmutiger weiblicher Geister im 18. Jahhrundert in die deutsche Literatur übernommen. Sie lieben Musik und Tanz und sind den Menschen meist wohlgesonnen. Ihr Herrscher ist – in Anlehnung an den Zwergenkönig Alberich – der Elfenkönig, dänisch elverkonge, was von Herder und Goethe als „Erlkönig“ übernommen wurde. Im süddeutschen Volksglauben und Sprachgebrauch tritt das Wort Elben/Elfen für sich allein kaum hervor, wohl aber in Zusammensetzungen und weist dann einen dämonischen Charakter auf: der Dorftrottel und/oder Kinderschreck heisst Elpentrötsch, Ilmedreschde, Trilpentritsch (wahrscheinlich „der vom Elb Getretene“). |
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