| Götter, Dämonen |
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Durga (altindisch „die schwer Zugängliche“) |
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Indische Göttin vom Typ der Grossen Mutter, besonders von den breiten Volksschichten Bengalens, Assams und des Dekhan verehrt; in religiös-philosophischer Spekulation gilt sie ganz einfach als der weibliche Urgrund des Seins, aus dessen Kraft (Shakti) heraus sich der Gott Shiva, ihr Gemahl, zur Welt entfaltet und in ihr wirksam wird. Bei den Anhängern von Vishnu gilt sie als dessen Schwester. In ihrem freundlichen Aspekt erscheint die Göttin als Gauri, schenkt die Nahrung als Annapurna (mit Reisschale und Löffel dargestellt), in ihrem schrecklichen Aspekt erscheint sie als Candi („die Grausame“), Bhairavi („die Schreckliche“) und als Kali („die Schwarze“). Schliesslich ist sie auch Tara („die Erlöserin“) und verschmilzt mit der Parvati. In Nepal ist sie unter dem Namen Taleju die Schutzgöttin der Königsdynastie. Die verschiedenen Namen bezeichnen ursprünglich selbständige Gottheiten, die mit dem Kult der Durga kontaminierten. Ihr Hauptfest (Durgapuja) wird im September/Oktober gefeiert. In der Kunst wird sie häufig als auf einem Löwen reitende Mahisha(sura)-mardini dargestellt, d.h. als Überwinderin des dämonischen Mahisha. |
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