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Dhyani-Buddhas

Die fünf aus dem Urbuddha ( Adibuddha) entstandenen „meditierenden“ Buddhas, die durch bestimmte Himmelsrichtungen, Farben, Jahreszeiten, Zauberformeln und Lautgruppen des indischen Alphabets charakterisiert werden.

Im einzelnen sind es: Vairocana, Akshobya, Ratnasambhava, Amithabha und Amoghasiddhi.

Diese himmlischen Buddhas sind gewissermassen der Dharmaleib, während die auf Erden erscheinenden fünf „menschlichen“ Buddhas unseres Weltzeitaltes ihr zugehöriger Erscheinungsleib sind. Statt des in den originalen Quellen nicht belegten Ausdrucks Dhyani-Buddhas setzt sich immer mehr die Bezeichnung Tathagata („Vollendete“) durch, oder man spricht von den transzendenten Buddhas. In Nepal werden oft alle fünf nebeneinander dargestellt, zwischen ihnen die acht buddhistischen Glückszeichen. In den tibetischen Totenbüchern (Bardo Thödol) bezieht sich die Lehre von den fünf Tathagatas auf die möglichkeit zur Läuterung des Bewusstseins im irdischen Leben, wie auch auf dem Weg durch den nachtodlichen Zwischenzustand (bardo), die Erlösung zu erlangen.

 


 

 

 

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