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Götter, Dämonen
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Deva (1)

Altindisch „himmlsich“, „göttlich“, im Vedismus allgemeine Bezeichnung für Gottheit; nach dem Rigveda gibt es 33 Devas. Im Hinduismus bezeichnen sie einen bestimmten altüberlieferten Götterkreis, der von den Volksgöttern wie Shiva oder Vishnu an Bedeutung überragt wird. Das Mahabharata spricht von 3333 Göttern. Zu den Devas gehören die den Himmel beherrschenden Adityas die Rudras des Luftraumes und die der Erde zugehörenden Vasus. Während die ältere vedische Zeit die Devas noch als unsterblich betrachtete, stehen sie bereits nach dem Rigveda diesseits der Schöpfung. Im Jinismus und Buddhismus sind die Götter ganz unter das Gesetz des Karman gestellt; zwar sind sie den Menschen an Macht, Schönheit und Vergeistigung unendlich überlegen, aber sie sind wie diese sterblich und erlösungsbedürftig. In buddhistischen Texten treten die Devas fast nur als Verehrer oder Diener Gautamas auf, im Glauben des einfachen Volkes können sie auch die Rolle von Glücksspendern, Nothelfern und Vorbildern auf dem Weg in höhere Seinsstufen annehmen.

 


 

 

 

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