| Götter, Dämonen |
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Bilwis |
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In den frühesten Überlieferungen seines Namens aus dem bayerisch-österreichischen Raum ist er ein Naturgeist, der durch sein Geschoss Krankheiten verursacht. Ende des Mittelalters tritt ein Bedeutungswandel vom Dämon zum Zauberer oder zur (weiblichen) Hexe ein. Der auch in Ostdeutschland bekannte Bilwis erscheint als ein mit dämonischen Kräften begabter Mensch, der mit Sicheln an den Füssen nachts schmale Bahnen in das Kornfeld schneidet (daher Bilmesschneider) oder anderweitig seiner Ernte schädigt. Im heutigen Volksglauben hat er nur noch die Bedeutung eines Kinderschrecks. Der Name Bilwis hat nichts mit dem Bilsenkraut zu tun (wie oft behauptet), sondern hängt mit „Wissen, Weisheit“ zusammen. |
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