| Götter, Dämonen |
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Balder, Baldr, Baldur |
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Nordgermanischer Gott; nach der Edda ist er schön, tapfer und milde und von glänzendem Aussehen; sein Wohnsitz ist Breidablik („Breitglanz“), der schönste Palast im Götterhimmel. Er ist Sohn Odins und der Frigg und der gute Gegenspieler des bösen Loki, der den blinden Hödur einen Mistelzweig auf Balder schiessen lässt und ihn so tötet. Ein Versuch, Balduer aus dem Reich der Hel zurückzuholen, bleibt ergebnislos. Die Deutungen der Funktionen Balders – im Anschluss an den etymologisch umstrittenen Namen – reichen von einem Gott des Lichtes bis zu einer Art sterbender und auferstehender Vegetationsgott; die letztere Interpretation lehnt sich an eine Stelle der Völuspa an, nach welcher Balder nach der „Götterdämmerung“ (Weltende) das Totenreich wieder verlässt. Schiesslich wollte man in ihm eine Hypostase des Kriegsgottes Odin erkennen, indem man das Theonym von baldr („mutig“, „wehrhaft“) ableitete. |
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