| Götter, Dämonen |
| Aa-Ag Ah-Al Am-An Ap-Ar As-Az Ba Be-Bi Bo-Bu C Da-Dh Di-Dy E F G |
| Ha He-Hl Ho-Hy I J KaKd-Ko Kr-Ky L Ma Mb-Mi Mn-My Na-Ne Ng-Nz O |
| Pa-Pe Ph-Py Q R Sa Sc-Sh Si-Sy Ta-Te Th-To Tr-Ty U V WX YZ |
|
Anahita („die Makellose“) |
|
Ursprünglich semitische Göttin, der Anath verwandt, dann als Fruchtbarkeits- und Siegesgöttin in das Panetheon des Parsismus aufgenommen. Sie wird als Jungfrau mit goldglänzendem Mantel, Diadem und Juwelen geschildert. Auf bildlichen Darstellungen trägt sie eine hohe Krone, in der linken Hand manchmal einen Wasserkrug (in ihrer Eigenschaft als Wassergöttin) und vor der Brust eine Granatblüte. Die ihr heiligen Tiere sind Taube und Pfau. Zu ihrem Kult gehörte die Tempelprostitution. In den Yashts erscheint sie als hilfreiche Göttin in besonderen Notlagen; sie macht den Samen der Männer und den Mutterleib der Frauen vollkommen. Im awestischen Kalender ist ihr der 10. Tag und der 8. Monat geweiht. In der mittelpersischen Tradition heisst sie Ardvi Sur. In Kleinasien glich man sie der Grossen Mutter an. Nach der Eroberung Babyloniens durch die Perser werden Züge der Ischtar als Liebes- und Planetengöttin auf Anahita übertragen. Seit der mittelpersischen Zeit ist Anahita der Name des Venussterns. In Kleinasien wurde die Göttin unter dem gräzisierten Namen Anaitis verehrt, in Armenien war sie als Anahit bekannt. Die in spätantiker Zeit der Anahita zugedachten Aspekte Lebenskraft, Weisheit und des Zaubers führten zur Gleichsetzung mit Aphrodite, Athene und Hekate. |
Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung
Beste Internetadressen Multimedia Kunst Zukunftsdeutung & Astrologie Esoterik & New Age Traumdeutung
Magie & Märchen & Mystik Grenzwissenschaften Hexenwesen Dunkles im Netz Parapsychologie & Okkultismus etc.
Religion & Spiritualität Alte Kulturen UFO`s & Phänomene Meditation, Licht, Fortleben
Heilmethoden, -therapien, Wellness Aus-, Weiterbildung & Organisationen
Esoterisch-spirituelle Lexika Lexikon der Parapsychologie Lexikon der Esoterik