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Götter, Dämonen
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Amun („der Verborgene“)

Bei den alttestamentlichen Propheten Amon und in mittelbabylonischen Urkunden Aman genannt. Bereits in den Pyramidentexten wird er zusammen mit seiner Gattin Amaunet als Urgott erwähnt. Nach altägyptischer Deutung war er der im unsichtbaren Lufthauch Wirkende, zunächst also ein Windgott, Beherrscher der Lüfte. In Hymnen wird er gepriesen als „Herr der Strahlen, der das Licht schafft“. Seit der 11. Dynastie lässt er sich als Gott von Theben nachweisen, wo er mit dem Aufstieg der Stadt Götterkönig und Reichsgott wurde (seine Gattin: Mut). Als urzeitlicher Schöpfergott wird er im Bild einer Gans verehrt, sonst ist der Widder sein heiliges Tier, dies in seiner Eigenschaft als Fruchtbarkeitsgott. In der Sonderform Amenapet kann er - wie Min – ithyphallisch dargestellt werden; beide Götter tragen auch die gleiche Kopfbedeckung: eine von einem hohen Federpaar gekrönte Kappe, von der nach hinten ein Zierband herabhängt. Nach dem Verfall Thebens blühte Amuns Kult in Äthiopien und bei den Oasenbewohnern fort. Die Griechen setzten ihn als Götterkönig ihrem Zeus gleich.

   

 

 

 

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