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Amitabha (altindisch unermessliches Licht, chinesisch A-mi-to) |
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Der populärste und historisch der älteste der fünf Dhyani-Buddhas. Er thront im Himmel als Herr des paradiesischen Landes Sukhavati, in das er alle ihm Vertrauenden gelangen lässt. Unter den Himmelsrichtungen ist ihm der Westen zugeordnet, unter den Elementen das Wasser und unter den Tageszeiten die Abenddämmerung. Ikonographisch wird er als Buddha von roter, dem Sonnenuntergang entsprechender Farbe dargestellt; seine beiden Hände liegen mit offener Handfläche in seinem Schosse in der meditativen Pose. Sein Vehikel besteht aus einem Paar Pfauen, sein Attribut ist ein Lotos oder ein Almosentopf, aus dem Früchte als Symbol der geistigen Fruchtbarkeit hervorquellen. Ein anderer Name von Amitabha ist Amitayus („der mit unermesslichem Leben“), der auf bildlichen Darstellungen statt des Almosentopfes ein Wassergefäss mit dem Unsterblichkeitstrank Amrita in Händen hält. Manches spricht dafür, dass Amitabha eine Hypostase Gautama Buddhas in dem Augenblick der völligen Erleuchtung ist. Im 4. bis 6. Jahrhundert kam die Lehre über Amitabha nach China, später nach Japan. |
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