| Götter, Dämonen |
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Ahura Mazda, O(h)rmazd, Herr der Weisheit |
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Er war in vorzarathustrischer Zeit in Iran der höchste Gott; als Herr des Himmels hatte er das Beiwort „der Weitblickende“; das sternenübersäte Firmament galt als sein Mantel. In Altindien entsprach ihm Varuna. Zarathustra verkündete ihn als einzigen Gott, der ursprünglich über dem Gegensatzpaar des Spenta Mainyu und des Angru Mainyu (Ahriman) waltete, später aber dann mit Spenta Mainyu bedeutungsmässig verschmolz. Bei Zarathustra wird das Licht durch Ahura Mazda sichtbar gemacht und dient seinem Lobpreis, später erscheint das oberste Licht, die Sonne, als des Gottes Gestalt; im Awesta werden Sonne und Mond seine Augen genannt. Der von ihm erschaffenen Welt der Wahrheit und des Lichtes steht die Welt des Truges und der Finsternis gegenüber. Mittels des Feuers kann Ahura Mazda das Gute vom Bösen unterscheiden. Auf achämenidischen Siegeln wurde der Gott in einem geflügelten Ring (Sonne oder Mond) dargestellt, manchmal ragt der Oberkörper auch darüber hinaus; diese Darstellung wurde aus Assyrien übernommen. Bei König Darius d. Gr. Ist Auramazda der „oberste der Götter“, neben dem alle anderen Götter zurücktreten. In parthischer Zeit findet sich die Namensform Oromasdes. Aus sasanidischen Reliefs erscheint der Gott zur Pferde und trägt eine Zinnenkrone.¨ |
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