eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Altes Wissen
Aa-Ac Ad Ag-Ai Aj-Al Am-Ang Ani-Ap Ar As At-Au Av-Az Ba Be-Bh Bi-By Ca-Cha Che-Cz
      Da-Day De-Dh Di-Dz Ea-El Em-Ez F Ga Ge-Gz Ha Hea-Hex Hi-Hy Ia-Ik Il-Iz Ja Je-Jz
      Ka-Kam Kan-Kav Ke-Ko Kr-Kul  Kum-Kz  La-Lh  Li-Lz  Ma-Maham  Mahap-Manas
   Mas-Men Mer-Mot Mu-Mz Na-Nar Nas-Nim Nip-Nz O Pa-Pap Par-Pav Peh-Pip
     Pis-Pral Pram-Prot Psch-Put Pyg-Q R-Ras Rat-Rz S-Sak Sal-Sams Samt-Sant
 Sao-Sau Sch-Se Sh-Sin Sir-Sov Sp-St Sub-Sur Sus-Sz
 Ta-Tap Tar-Tha The-Tir Tis-Tris Trit-Tz U Va-Vay Ve-Vz WXY Z
 

Yama

Yama personifiziert die dritte Wurzelrasse. Im indischen Pantheon wird sein Mythos in zwei verschiedenen Versionen dargestellt: Während er in den Veden der Gott der Toten ist, ein Pluto oder ein Minos, bei dem die Schatten der Verstorbenen wohnen (die Kama-rupas in Kama-loka), erwähnt ihn eine Hymne (des Rig-Veda) als den ersten unter den Menschen, der starb, und den ersten, der zur Welt der Seligkeit (Devachan) fortging. Dies wird so gesagt, weil Yama die Verkörperung der Rasse ist, die als erste mit Bewusstsein (Manas) begabt wurde, ohne das es weder Himmel noch Hades gibt.
Yama wird als der Sohn des Vivasvat (der Sonne) dargestellt. Er hatte eine Zwillingsschwester namens Yami, die ihn einer anderen Hymne zufolge fortwährend drängte, sie zur Gattin zu nehmen, um den Fortbestand der Menschheit zu gewährleisten. Hierin liegt eine sehr vielsagende symbolische Bedeutung. Wie Muir richtig anmerkt, lasst der Rig-Veda – die grösste Autorität in bezug auf ursprüngliche Mythen, die den uranfänglichen Grundton der Themen anschlagen, die allen nachfolgenden Abwandlungen zugrunde liegen – nirgendwo erkennen, dass Yama „irgend etwas mit der Bestrafung der Schlechten zu tun habe". Als König und Richter der Toten, kurzum als ein Pluto, ist Yama eine viel spätere Schöpfung.
Erst wenn wir den wahren Charakter von Yama-Yami in mehr als einer Hymne und mehr als einem epischen Gedicht studieren und die verschiedenen Darstellungen sammeln, die in Dutzenden von antiken Werken verstreut sind, werden wir zu einer Übereinstimmung allegorischer Aussagen gelangen. Diese werden, wie sich herausstellen wird, die esoterische Lehre bekräftigen und rechtfertigen, nach der Yama-Yami in einer seiner mystischen Bedeutungen das Symbol des dualen Manas ist. So hat Yama-Yami in den Darstellungen immer eine grüne Farbe, ist rot gekleidet und wohnt in einem Palast aus Kupfer und Eisen. Schüler des Okkultismus wissen, auf welche der menschlichen „Prinzipien" die grüne und die rote Farbe und in Analogie das Eisen und das Kupfer zu beziehen sind. Der „zweifache Herrscher" – der Beiname des Yama-Yami – wird in den exoterischen Lehren der chinesischen Buddhisten als Richter und zugleich Verbrecher betrachtet, als der Bezähmer seines eigenen bösen Tuns und der Übeltäter selbst. In den epischen Gedichten der Hindus ist Yama-Yami das Zwillingskind der Sonne (als Gottheit) und der Samjna (des spirituellen Bewusstseins). Doch während Yama der arische „Herr des Tages" ist und als das Symbol des Geistes im Osten erscheint, ist Yami die Königin der Nacht (Dunkelheit, Unwissen), „die Sterblichen den Pfad zum Westen öffnet" – das Sinnbild des Bösen und der Materie.
In den Puranas hat Yama viele Frauen (viele Yamis), die ihn zwingen, in der niederen Welt (Patala, Myalba usw.) zu wohnen. Eine Allegorie stellt ihn dar, wie er seinen Fuss hebt, um Chhaya zu treten, die Dienerin seines Vaters (den Astralkörper seiner Mutter Samjna, einen metaphysischen Aspekt von Buddhi oder Alaya).
Den hinduistischen Schriften zufolge begibt sich eine Seele, wenn sie ihren sterblichen Körper verlässt, zu ihrer Wohnung in den niederen Regionen (Kama-loka oder Hades). Ist sie dort angelangt, verliest der Aufzeichner, der karmische Bote namens Chitragupta (verborgener oder verhüllter Glanz), seinen Bericht aus dem Grossen Register, in dem während des Lebens des Menschen jede Tat und jeder Gedanke unauslöschlich eingeprägt wird. Und je nachdem, welches Urteil verkündet wird, steigt die „Seele" entweder auf zur Wohnung der Pitris (Devachan) oder ab zu einer „Hölle" (Kama-loka), oder sie wird in einer anderen menschlichen Gestalt auf Erden wieder-geboren. Die Bedeutung der Allegorien ist leicht erkennbar.

 

 


 

 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik