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Trinität |
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Das christliche Dogma von den „Dreien in Einem" und dem „Einen in Dreien" ist hinlänglich bekannt. Daher ist es sinnlos zu wiederholen, was in jedem Katechismus nachzulesen ist. Athanasius, der Kirchenvater, der die Trinität als ein Dogma festlegte, hatte es kaum nötig, von Inspiration oder seiner eigenen Verstandeskraft Gebrauch zu machen. Er brauchte nur auf eine der unzähligen Trinitäten der heidnischen Glaubensvorstellungen zurückzugreifen oder sich an die ägyptischen Priester zu wenden, in deren Land er sein ganzes Leben verbracht hatte. Nur eine der drei „Personen" änderte er leicht ab. Alle Triaden der Nichtjuden waren aus Vater, Mutter und Sohn zusammengesetzt. Indem er daraus „Vater, Sohn und Heiliger Geist" machte, änderte er das Dogma nur nach aussen hin, da der Heilige Geist immer weiblich gewesen war. So lässt jedes gnostische Evangelium Jesus den Heiligen Geist als seine „Mutter" ansprechen. |
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