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Mond |
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Der Satellit der Erde hat
als Symbol eine sehr grosse Rolle in den Religionen des Altertums gespielt.
Er wurde in aller Regel als weiblich dargestellt, jedoch nicht universal,
denn der Mond war in den Mythen der Germanen und der Araber ebenso wie in
den Vorstellungen der Rajputen Indiens und der Tarraren männlich.
Lateinische Autoren sprechen von Luna und auch von Lunus, aber dies äusserst
selten. Der griechische Name des Mondes ist Selene, der hebräische Levana
und auch Jerach. In Ägypten stand der Mond mit Isis in Verbindung, in
Phönizien mit Astarte und in Babylon mit Ischtar. Unter bestimmten
Gesichtspunkten betrachteten die Völker des Altertums den Mond auch als
androgyn. Die Astrologen schreiben ihm einen Einfluss auf die verschiedenen
Teile des Menschen zu, entsprechend den verschiedenen Tierkreiszeichen, die
er durchquert. Einen weiteren speziellen Einfluss des Mondes führen sie auf
das Haus zurück, das er in einem Horoskop einnimmt. Die Einteilung des
Zodiak in die 28 Hauser des Mondes erscheint älter als die in 12 Zeichen,
denn die Kopten, Ägypter, Araber, Perser und Hindus benutzten die Einteilung
in 28 Teile bereits vor Jahrhunderten, und die Chinesen benutzen sie noch
heute. |
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