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Jerusalem |
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Jerusalem wird in der
Septuaginta Jerosalem, in der Vulgata Hierosolyma und im Hebräischen
Jeruschalajim oder „Stadt des Friedens" geschrieben, doch die alten Griechen
nannten es richtig Hierousalem oder „Geheimes Salem", denn Jerusalem ist
eine Wiedergeburt von Salem, dessen König-Hierophant Melchisedek war, ein
erklärter Sternenverehrer und Anbeter der Sonne, nebenbei bemerkt, „der
Höchsten" (Sonne). Dort regierte zu seiner Zeit auch Adoni-Zedek, der letzte
seiner Amoriter-Herrscher. Er verbündete sich mit vier anderen, und diese
fünf Könige machten sich auf, Gibeon zurückzuerobern, zogen aber (gemäss
Josua 10) in dem Geplänkel den kürzeren. Und es war kein Wunder, denn diesen
fünf Königen stand nicht nur Josua gegenüber, sondern auch der „Herr Gott"
und ebenso die Sonne und der Mond. An jenem Tag, so lesen wir, „stand" auf
Befehl des Nachfolgers des Moses „die Sonne still, und der Mond blieb
stehen" (Josua 10, 13), den gesamten Tag lang. Kein sterblicher Mensch,
König oder Diener, konnte natürlich solch einem Hagel „von grossen Steinen
vom Himmel" standhalten, wie er vom Herrn selbst auf sie geworfen wurde
...„von Bet-Horon bis Aseka" , „dass sie starben" (Josua 10, 11). Nachdem
sie gestorben waren, „flohen sie und versteckten sich in einer Höhle bei
Makkeda" (Josua 10, 16). |
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