eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Altes Wissen
Aa-Ac Ad Ag-Ai Aj-Al Am-Ang Ani-Ap Ar As At-Au Av-Az Ba Be-Bh Bi-By Ca-Cha Che-Cz
      Da-Day De-Dh Di-Dz Ea-El Em-Ez F Ga Ge-Gz Ha Hea-Hex Hi-Hy Ia-Ik Il-Iz Ja Je-Jz
      Ka-Kam Kan-Kav Ke-Ko Kr-Kul  Kum-Kz  La-Lh  Li-Lz  Ma-Maham  Mahap-Manas
   Mas-Men Mer-Mot Mu-Mz Na-Nar Nas-Nim Nip-Nz O Pa-Pap Par-Pav Peh-Pip
     Pis-Pral Pram-Prot Psch-Put Pyg-Q R-Ras Rat-Rz S-Sak Sal-Sams Samt-Sant
 Sao-Sau Sch-Se Sh-Sin Sir-Sov Sp-St Sub-Sur Sus-Sz
 Ta-Tap Tar-Tha The-Tir Tis-Tris Trit-Tz U Va-Vay Ve-Vz WXY Z
 

Iamblichos

Iamblichos war ein grosser Theurg, Mystiker und Schriftsteller des dritten und vierten Jahrhunderts, ein Neuplatoniker und Philosoph, geboren in Chalkis in Cölesyrien. Verlässliche Biographien über ihn hat es nie gegeben, dafür sorgten die Christen, die ihn als Gegner betrachteten. Doch bereits das wenige, das in isolierten Fragmenten aus Werken unparteiischer heidnischer und unabhängiger Schriftsteller über sein Leben gesammelt wurde, zeigt, wie ausgezeichnet und heilig sein moralischer Charakter und wie gross seine Gelehrtheit war. Er kann der Begründer der theurgischen Magie unter den Neuplatonikern und der Wiederbeleber der praktischen Mysterien ausserhalb der Tempel genannt werden.
Seine Schule unterschied sich zuerst von der des Plotin und des Porphyrios, die zeremonielle Magie und praktische Theurgie strikt als gefährlich ablehnten. Spater jedoch überzeugte er Porphyrios, dass sie bei einigen Gelegenheiten ratsam seien, und Meister wie Schüler glaubte fest an Theurgie und Magie. Die Theurgie ist in der Hauptsache die höchste und wirksamste Art der Kommunikation mit dem eigenen höheren Ego vermittels des Astralkörpers. Sie ist wohltätige Magie, und sie wird nur gotisch oder dunkel und böse, wenn sie zur Nekromantie oder zu selbstischen Zwecken angewandt wird; aber solche dunkle Magie ist niemals von einem Theurgen oder Philosophen ausgeübt worden, dessen Name uns unbefleckt von irgendeiner bösen Tat überliefert ist. So sehr war Porphyrios (der der Lehrer des Iamblichos in der Neuplatonischen Philosophie wurde) von der Theurgie überzeugt, dass er, obwohl er sie selbst niemals ausübte, doch Instruktionen für die Erlangung dieser heiligen Wissenschaft erteilte. So sagt er in einer seiner Schriften: „Wer immer mit der Natur göttlich leuchtender Erscheinungen vertraut ist, weiss auch, aus welchem Grunde es notwendig ist, sich aller Vögel (und tierischen Nahrung) zu enthalten, besonders für denjenigen, der sich beeilt, von irdischen Sorgen befreit zu werden und sich bei den himmlischen Göttern niederzulassen". Darüber hinaus erwähnt derselbe Porphyrios in seinem Leben des Plotin einen Priester aus Ägypten, der „auf Ersuchen eines gewissen Freundes Plotins ihm im Tempel der Isis in Rom den vertrauten Daimon jenes Philosophen zeigte". Mit anderen Worten, er bewirkte die theurgische Anrufung, durch die der ägyptische Hierophant oder der indische Mahatman ehedem sein eigenes astrales Doppel oder das irgendeiner anderen Person mit der Erscheinung seines höheren EGO oder dessen, was Bulwer Lytton das „Leuchtende Selbst", das Augoeides, nennt, bekleiden und sich mit Ihm unterhalten konnte. Dies ist es, was Iamblichos und viele andere mit Vereinigung mit der Gottheit meinten.
Iamblichos schrieb viele Bücher, doch nur einige seiner Werke sind erhalten, wie zum Beispiel seine Àgyptischen Mysterien und eine Abhandlung Über Dämonen, in der er sehr streng gegen jeden Verkehr mit diesen eintritt. Er war ein Biograph des Pythagoras und tief bewandert in dessen System, auch war er in den chaldäischen Mysterien erfahren. Er lehrte, dass das Eine oder die universale MONADE das Prinzip aller Einheit wie auch aller Verschiedenheit ist, oder der Homogenität und der Heterogenität; dass die Duade, oder zwei („Prinzipien"), der Verstand ist, das, was wir Buddhi-Manas nennen; drei ist die Seele (das niedere Manas) usw. Es gibt viel Theosophisches in seinen Lehren, und seine Werke über die verschiedenen Arten von Dämonen (Elementalen) sind eine Quelle esoterischen Wissens für den Studierenden. Seine Enthaltsamkeit, Reinheit des Lebens und Ernsthaftigkeit waren gross. Iamblichos soll einst zehn Ellen (ca. 7 m) hoch vom Boden levitiert sein, wie dies auch von einigen der modernen Yogins und ebenso von grossen Medien bekannt ist.


 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik