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Asoka (3. Jh. v. Chr.)

Asoka war ein berühmter indischer König der Maurya-Dynastie, die in Magadha regierte. Gemäss den Chroniken des nördlichen Buddhismus gab es in Wirklichkeit zwei Mokas, auch wenn der erste Moka der Grossvater des zweiten, den Professor Max Müller den „Konstantin von Indien" nennt besser unter seinem Namen Chandragupta bekannt war. Der erstere Moka ist es, der Piyadassana, auf Pali „der Schöne", und Devanampiya, „der von den Göttern Geliebte", und auch Kalasoka genannt wurde, während der Name seines Enkels Dharmasoka war der Asoka des guten Gesetzes, aufgrund seiner Hingabe zum Buddhismus.
Darüber hinaus war derselben Quelle zufolge der zweite Moka niemals dem brahmanischen Glauben gefolgt, sondern von Geburt Buddhist. Es war sein Grossvater, der zuerst zum neuen Glauben bekehrt worden war, wonach er eine grosse Zahl von Erlassen auf Säulen und Felsen einmeisseln liess, eine Gewohnheit, der auch sein Enkel folgte. Aber es war der zweite Moka, der der eifrigste Unterstützer des Buddhismus war: Er unterhielt in seinem Palast 60000 bis 70000 Mönche und Priester, liess 84 000 Topen (Pagoden) und Stupas in ganz Indien errichten, regierte 36 Jahre lang und schickte Missionare nach Ceylon und in die ganze Welt. Die Inschriften verschiedener Erlasse, die von ihm veröffentlicht worden waren, zeigen eine sehr edle ethische Gesinnung, besonders der Erlass in Allahabad auf der sogenannten „Moka-Säule" im Fort. Die Gedanken sind erhaben und poetisch, atmen Sanftmut für Tiere wie für Menschen und eine hohe Auffassung von der Aufgabe eines Königs in bezug auf sein Volk, die im gegenwärtigen Zeitalter der grausamen Kriege und der barbarischen Vivisektion mit grossem Erfolg beherzigt werden könnte.


 

 

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