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Würfelhocker |
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Statuentyp, der erst im Mittleren Reich (2055-1650 v. Chr.) eingeführt und nur für Privatpersonen (nie für Königsdarstellungen) verwendet wurde. Er zeigt die dargestellte Person in einer blockartigen Hockstellung: die Beine sind aufgestellt und eng an den Körper gezogen, die Knie zeigen nach oben, die Arme sind darüber gekreuzt. Bei einigen Würfelhockern wirkt der Körper wie auf Blockform reduziert, während andere die modellierten Körperformen ahnen lassen. Neuen Reichs-Texten lässt sich entnehmen, dass die Form als Wächterfigur an einem Tempeltor geschaffen wurde. Dieser in der Spätzeit (747-332 v.Chr.) besonders beliebte Statuentyp hatte den Vorteil, dass er auf der Oberfläche viel Platz für Inschriften bot, die sich auf den Totenkult oder auf die Biographie des Dargestellten beziehen konnten. |
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