eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Altes Ägypten, Pharaonen
A   B   CD   EFG   H   IJK   LM   NO   PQ   R   S   T   UVWYZ
 

Ti (um 2500 v. Chr.)

Bedeutender Hofbeamter der 5. Dynastie, Vorsteher der Pyramidenanlagen und Sonnenheiligtümer der Könige Neferirkara (2475-2455 v. Chr.) und Niweserra (2445-3421 v. Chr.) in Abusir sowie der Sonnenheiligtümer von Sahura (2487-2475 v. Chr.) und Raneferef (2448-2445 v. Chr.). Seine berufliche Laufbahn, die zeitlich in etwa der Regierungszeit von Niweserra entspricht, ist in den bemalten Reliefs dokumentiert, mit denen das Innere seines Grabes geschmückt ist. Tis Grab ist eines der schönsten Mastaba-Gräber in Saqqara. Seine Gemahlin, Neferhetepes, war Priesterin der Göttinnen Neith und Hathor und ist häufig an seiner Seite dargestellt.
Die Mastaba des Ti wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert von Auguste Mariette entdeckt und freigelegt; ihr Oberbau ist heute teilweise von Wüstensand bedeckt. Von der Vorhalle mit zwei Pfeilern - wohl dem Eingangsbereich der Häuser der Vornehmen während des Alten Reiches (2686-2181 v. Chr.) nachgebildet - gelangt man in einen Pfeilerhof, unter dem ein schräger Gang zur unterirdischen, nicht zugänglichen Grabkammer führt. Die Wände dieses Pfeilerhofs sind mit - heute stark verwitterten - landwirtschaftlichen Szenen dekoriert, die Reichtim und Amtspflichten des Grabherrn darstellen. In der Südwest-Ecke führt ein Korridor an der Scheintür (und den entsprechenden Opferszenen) der Neferhetepes vorbei in eine westliche Seitenkammer; die Szenen ihrer Wanddekoration zeigen Vorbereitung und Empfang von Opfergaben, darunter auch die aufschlussreiche Abbildung einer Töpferwerkstatt. Dem Korridor entlang weiter nach Süden folgend, erreicht man die eigentliche Grabkapelle, deren Decke von zwei Pfeilern gestützt wird; ihr reicher Bilderschmuck zeigt landwirtschaftliche Szenen, Tänzer, Tempelhandwerker und Schiffsbauer (einige scheint Ti gerade von Amts wegen zu „inspizieren“); auch die typischen Szenen, die den Verstorbenen bei der Nilpferd-Jagd und beim Vogelfang zeigen, fehlen nicht. Der Serdab befindet sich an der Süd-Seite der Grabkapelle; durch drei „Gucklöcher“ in der Wand kann man heute einen Gipsabdruck der Statue des Ti sehen (das Original befindet sich im Ägyptischen Museum Kairo).


 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik