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Tal der Königinnen (arabisch Biban el-Harim) |
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Nekropole der königlichen Gemahlinnen und Söhne einiger Pharaonen des Neuen Reiches auf dem thebanischen West-Ufer etwa 1 km nordwestlich von Medinet Habu. Zwar wurden hier während der späten 17. und frühen 18. Dynastien einige Gräber für Artgehörige der Königsfamilie angelegt, die meisten Königinnen der 18. Dynastie waren aber im Grab ihres Gemahls im Tal der Königinnen bestattet. Während der 19. und 20. Dynastie dagegen wurden viele königliche Frauen und ihre Kinder in eigenen Felsgräbern im Tal der Königinnen beigesetzt. Fast alle der rund 75 Gräber in diesem Tal wurden zwischen 1903 und 1905 von Ernesto Schiaparelli ausgegraben. Die meisten sind nach dem gleichen Grundriss angelegt: Einer kleinen Vorkammer folgt ein enger Gang, der in die Grabkammer fuhrt. Das früheste inschriftlich gesicherte Grab ist QV38, das Satra, der Gemahlin RRamses I. (1295-1294 v. Chr.) gehört; das berühmteste und zweifellos schönste ist QV66, das Grab der Nefertari, der Hauptgemahlin Ramses' II. (1279-1213 v. Chr.), dessen Grabmalereien sehr gelitten hatten und seit 1970 aufwendig restauriert wurden. Auch in einigen Prinzengräbern finden sich sehr gut erhaltene Malereien, so in den Gräbern QV55 und QV44 von Amunherchepesch und Chaemwaset, zwei Söhnen Ramses III. |
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