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Altes Ägypten, Pharaonen
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Sobek (altägyptisch Sebek, griech. Suchos)

Krokodilgott, der entweder als Krokodil (häufig auf einem Schrein oder Altar) oder als Mann mit Krokodilskopf dargestellt ist. Sein Kopfschmuck besteht oft aus dem gedrehten Gehörn, der Sonnenscheibe und der hohen Doppelfeder. Seine Hauptkultorte waren das oberägyptische Kom Ombo, wo er einen Tempel mit Horus teilte, und Medinet el-Fajjum im Zentrum des Fajjum, wo einst die Stadt Schedet, das spätere Krokodilopolis, lag. Daneben gab es im ganzen Niltal zahlreiche Kultstätten des Sobek, so in Gebel el-Silsila und Geberlein. Die Tempelanlagen von Krokodilgöttern verfügten meist über Teiche mit heiligen Krokodilen.
Während der 12. und 13. Dynastie (1985 - um 1650 v. Chr.) rückte der Sobek-Kult stärker in den Mittelpunkt, wie sich u. a. an den Königsnamen Sobekhotep und Sobekneferu ablesen lässt. Ab dem Mittleren Reich wurde Sobek - wie viele andere Gottheiten – allmählich dem Kult des allesbeherrschenden „Staats“-Gottes Amun einverleibt und in der Form des Sobek-Ra als eine weitere allmächtige Erscheinungsform des Sonnengottes Ra verehrt. In der Ptolermäerzeit (332-30 v. Chr.) war seine Verbindung zum Sonnengott so eng, dass er mit dem griechischen Gott Helios gleichgesetzt wurde.


 

 

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