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Siwa, Oase (altägyptisch Sechet-imit, griech. Ammoneion) |
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Natürliche Senke in der Libyschen Wüste, etwa 560 km westlich von Kairo; die ältesten Funde stammen aus der Zeit der 26. Dynastie (664-525 v.Chr.). Zu der Oase gehören der Friedhof von Gebel el-Mawta, der von der 26. Dynastie bis in die Römerzeit belegt war, und zwei dem Gott Amun geweihte Tempel aus den Regierungszeiten von Amasis (570-526 v. Chr.) bzw. Nektanebos II. (360-343 v. Chr.). 332 v. Chr. soll Alexander der Grosse das berühmte Amun-Orakel in Siwa besucht haben, wo er offiziell als Gottessohn und damit als legitimer Pharao anerkannt wurde. Im Mittelalter führte die Karawanenstrasse aus Nordwest-Afrika durch Siwa. |
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