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Seschat |
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Göttin des Schreibens und Messens, gewöhnlich als Frau in einem langen Gewand aus Pantherfell dargestellt; ihr Kopfschmuck besteht aus einem siebenzackigen Stern auf einem Befestigungsstab und einem Bügel darüber. Spätestens seit der 2. Dynastie (2890-2686 v. Chr.) ist sie als Göttin belegt, die im Tempelgründungsritual dem König beim „Spannen des Stricks“ assistiert. Sie kann in dieser Rolle aber auch von Sefchet-Abui („die die beiden Hörner beiseite gelegt hat“) ersetzt werden. Tempelreliefs aus dem Alten Reich und Mittleren Reich (2686-1650 v. Chr.) zeigen, wie sie die Anzahl der ausländischen Gefangenen und die Kriegsbeute nach Feldzügen aufzeichnet; im Neuen Reich (1570-1069 v.Chr.) wurde sie dann jedoch zunehmend im Zusammenhang mit dem Sedfest (dem Ritual beim Regierungsjubiläum des Königs) dargestellt. Sie hält daher häufig die eingekerbte Palmrispe in der Hand, das Symbol für Zeitspanne, und schreibt - wie ihr männliches Gegenstück Thot - die Königsnamen auf die Blätter des Perseabaumes. |
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