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Schaduf |
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Ein Wasserhebegerät zur Bewässerung, das aus einem langen Holzstab besteht, an dessen einem Ende ein Schöpfgefäss befestigt ist und dessen anderes Ende ein Gegengewicht trägt. Mit seiner Hilfe konnte Wasser aus einem Floss oder Kanal geholt werden. Erstmalig auf einem akkadischen Rollsiegel aus dem späten 3. Jahrtausend v. Chr. abgebildet, dürfte es nicht vor der 18. Dynastie (1550-1295 v. Chr.) in Ägypten eingeführt worden sein. Die ältesten belegten ägyptischen Darstellungen finden sich an den Wänden der Grabkapellen von Neferhotep und Merira ll. aus der Zeit des Echnaton (1352-1336 v. Chr.). Der Schaduf wurde allmählich abgelöst von anderen Wasserhebegeräten, zunächst von der archimedischen Schraube (arab. tanhur) im 5. Jh. v. Chr. und in der frühen Ptolemäerzeit schliesslich vom Wasserrad (arab. Saqija). Kleine Schabaka werden aber selbst im heutigen Ägypten noch gelegentlich zur Bewässerung kleinerer Gärten eingesetzt. |
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