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Schabaka (716-702 v. Chr.) |
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2. Herrscher der
ägyptischen 25. Dynastie (747-656 v. Chr.). Er kam an die Macht als König
von Napata und Nachfolger seines Bruders Pije (747-716 v. Chr.), der Ägypten
bereits erobert, es aber offenbar versäumt hatte, seine Macht zu
konsolidieren. Schabaka gewann rasch die Kontrolle über Unterägypten zurück,
besiegte seinen saitischen Hauptrivalen, König Bakenranef (Bokchoris,
720-713 v. Chr., 24. Dynastie), und setzte einen kuschitischen Statthalter
an dessen Stelle. Während seiner Regierungszeit entfaltete er eine rege
Bautätigkeit in ägyptischen Tempeln, so in Memphis, Abydos und Esna, und
errichtete (nördl. des Festsaals von Thutmosis III.) in Karnak ein
„Vorratshaus“. Der für die Kunst und Architektur der 25. und 26. Dynastie
charakteristische „Archaismus“ zeigte sich schon unter Schabaka. Ein gutes
Beispiel dafür ist der „Schabaka-Stein“ (heute im Britischen Museum), eine
Basalttafel mit einer Inschrift, die von der Erschaffung der Welt durch den
Gott Ptah berichtet. Schabaka behauptet (um ihr durch hohes Alter mehr
Gewicht zu verschaffen), er habe diese Erzählung vorsorglich von einem alten
wurmzerfressenen Papyrus kopieren lassen. |
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