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Namen |
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Für die Ägypter war die
Namensgebung bei Menschen und Dingen von grosser Bedeutung: Der Name galt
als Wesensbestandteil des Menschen, der für das Überleben genauso
unentbehrlich war wie Ka, Ba oder Ach. „Mode-Namen“ orientierten sich häufig
an den jeweiligen Herrschern oder schlossen den Namen einer Gottheit ein,
die gerade besonders populär war oder im Geburtsort des Betreffenden verehrt
wurde. Der Name eines Menschen gibt daher häufig einen Hinweis auf seine
geographische Herkunft oder die Zeit, in der er lebte. Manche Namen - wie z.
B. Neferet („die Schöne“) - sind einfach Substantive oder Adjektive, andere
- wie Rahotep („Ra ist zufrieden“) oder Chasechemui („die beiden Mächte
erscheinen“) - enthalten eine Art programmatischer Aussage. |
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