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Mut |
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Geiergöttin, die in der thebanischen Triade die Rolle von Amaunet als Gemahlin des Amun und Mutter der Chons übernahm. Meist ist sie als Frau in einem langen, farbenfrohen (manchmal mit einem Federmuster geschmückten) Kleid dargestellt; auf dem Kopf trägt sie eine Geierhaube, auf der die „Weisse Krone“ oder die „Doppelkrone“ sitzt. Gewöhnlich hält sie ein langes Papyruszepter in der Hand, das Oberägypten symbolisiert. Wie Isis und Hathor trat auch sie in erster Linie als göttliche Mutter des regierenden Königs auf; deshalb zeigen viele Amulette sie als sitzende Frau, die ihr Kind stillt; von Isis ist Mut dann oft nur durch die Krone oder eine Inschrift zu unterscheiden, die ihren Namen nennt. Darstellungen der königlichen Frauen, die den Titel Gottesgemahlin des Amun trugen, wiesen sämtlich ikonographische Verbindungen zu Mut auf. AIs eine eng mit Sachmet verbundene Löwengöttin hatte sie aber auch einen aggressiveren Aspekt; viele der Statuen in ihrem Totentempel in Karnak zeigen sie mit Löwenkopf. Sachmet, Mut und Tefnut waren alle drei Töchter des Sonnengottes oder Augen des Ra, ausgesandt, die Menschheit in Angst und Schrecken zu versetzen. |
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