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Altes Ägypten, Pharaonen
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Month (altägyptisch Mentju; Montu, Monthu)

Falkenköpfiger Kriegsgott, meist dargestellt mit einem Kopfschmuck aus Sonnenscheibe und zwei hohen Federn. Sein Kult ist zuerst in verschiedenen Orten der Thebais belegt; grössere Tempel wurden ihm vom Mittleren Reich (2055-1650 v. Chr.) bis in die Römerzeit (30 v. Chr. - 395 n. Chr.) in Armant, Karnak, Medamud und Tod errichtet. Seine beiden Gefährtinnen Tjenenet und Rattawi waren ebenfalls mit der Thebais verbunden. Die heiligen Buchis-Stiere, die im sog. Bucheum von Armant bestattet wurden, galten als physische Manifestation des Month, so wie die Apis-Stiere mit Ptah und die Mnevis-Stiere in Heliopolis mit Ra assoziiert wurden.
Month spielte eine bedeutende Rolle in der 11. Dynastie (2125-1985 v. Chr.), als vier Könige den „Geburtsnamen“ Mentuhotep (Month ist zufrieden) trugen. Mit der 12. Dynastie (1985-1795 v. Chr.), die eine Reihe von Königen namens Amenemhat („Amun ist an der Spitze“) aufwies, wurde Month dann aber von Amun, einer anderen thebanischen Gottheit, zurückgedrängt. Dennoch blieb Month als Personifikation der aggressiveren Aspekte des Königtums von Bedeutung, v. a. bei der Eroberung von Nachbarländern während des Neuen Reiches; wie Amun wurde er schliesslich mit dem Sonnengott (zu Month-Ra) verbunden.


 

 

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