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Meir |
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Friedhof mit dekorierten Felsgräbern in Mittelägypten, etwa 50 km nordwestl. des heutigen Luxor. Die Gräber aus der 6. und 12. Dynastie (2345-2181 und 1895-1795 v. Chr.) wurden im 19. Jh. n. Chr. geplündert und schliesslich von Aylward Blackman zwischen 1912 und 1950 ausgegraben und dokumentiert. Sie enthielten die sterblichen Überreste der Gaufürsten von Qusae und ihren Familienangehörigen; die Schachtgräber ihrer Bediensteten waren in Felswände in der Umgebung gehauen. Zu den bedeutendsten Gräbern zählen jenes des Nianchpepikem, Vorsteher von Oberägypten unter Pepi I. (2321-2287 v. Chr.), und des Senbi, Gaufürst zur Zeit Amenemhats I. (1985-1955 v. Chr.). Von Qusae (Qis), der etwa 8 km weiter östl. gelegenen Hauptstadt des 14. oberägyptischen Gaus, sind nur wenige Spuren erhalten. |
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