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Kom Ombo (altägyptisch Nebet, kopt. Embo, griech. Ombos) |
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Tempel und zugehörige Siedlung, 40 km nördl. von Assuan, mit erhaltenen Bebauungsresten, die spätestens aus der 18. Dynastie (1550-1295 v. Chr.) stammen, doch finden sich in der Umgebung auch Spuren von Anlagen aus dem Jungpaläolithikum. Die erhaltenen Tempelgebäude, 1893 von Jacques de Morgan freigelegt, waren den Gottheiten Sobek und Haroeris geweiht und stammen überwiegend aus der Ptolemäer- und Römerzeit (332 v. Chr. - 395 n. Chr.); der grösste Teil des Reliefschmucks wurde im 1. Jh. v. Chr. vollendet. Die architektonische Anlage des Tempels ist insofern ungewöhnlich, als sie zwei traditionelle Kulttempel zu einem einzigen verbindet, wobei jede Seite ihre eigene Abfolge von Zugangswegen und Kapellen besitzt. |
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