eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Altes Ägypten, Pharaonen
A   B   CD   EFG   H   IJK   LM   NO   PQ   R   S   T   UVWYZ
 

Ka

Kaum übersetzbarer Begriff, mit dem die Ägypter die schöpferische Lebenskraft eines jeden Individuums, sei es menschlich oder göttlich, bezeichneten. Der Ka, geschrieben mit zwei erhobenen Armen, galt als entscheidender Wesensbestandteil sowohl für den Lebenden („Erhaltseele“) wie für den Toten („Gestaltseele“). Die Existenz des Ka begann mit der Geburt des Individuums; er war so etwas wie dessen „Doppelgänger“, in der Grabkunst zuweilen dargestellt als eine minimal kleinere Figur, die neben dem Lebenden steht. Es gibt Darstellungen des Schöpfergottes Chnum, der auf einer Töpferscheibe den Körper eines Menschen und gleichzeitig seinen Ka formt.
Beim Tod eines Menschen lebte der Ka weiter und bedurfte der gleichen materiellen Versorgung wie das Individuum zu seinen Lebzeiten. Aus diesem Grund wurden ihm entweder Speiseopfer dargebracht oder die Grabwände mit Darstellungen von Nahrungsmitteln geschmückt, die magisch wirksam wurden durch die direkt an den Ka gerichtete Opferformel. Offenbar glaubte man nicht, dass der Ka die Opfergaben wirklich verspeiste, sondern dass er einfach ihre lebenserhaltende Kraft in sich aufnahm. Wenn sich die Ägypter im normalen Alltagsleben etwas zu essen oder zu trinken anboten, so sagten sie dazu: „Für deinen Ka“, eingedenk seiner lebenspendenden Kraft. Folgerichtig wurden die Totenopfer selbst als kaw (Plural von ka) bezeichnet und in Opfertisch-Darstellungen gelegentlich durch das Ka-Symbol ersetzt - zwei erhobene Arme, die auf magische Weise die Kräfte des Bösen abwehren. Für den Ka waren auch die vor den Scheintüren in den Gräbern dargebrachten Opfergaben bestimmt.
Grabstatuen galten als Leib des Ka, und zuweilen ging sogar das Ka-Symbol in ihre Gestaltung ein, wie etwa im Fall der Ka-Statue des Awibra Hor aus Dahschur (UM 1750 v.Chr., Ägyptisches Museum Kairo), die den Verstorbenen mit der Ka-Hieroglyphe als Kopfschmuck zeigt. Man glaubte, die Vereinigung des Ba und des Ka in der Unterwelt verwandle den Verstorbenen endgültig in einen Ach (einen „verklärten Toten“).


 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik