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Eltern der Königin Teje,
der Gemahlin Amenhoteps III. (1390-1312 v. Chr.). Juja trug neben dem Titel
„Aufseher der kgl Pferde“ den seltenen Titel „Gottesvater“; Tuja., auf
einigen Gedenk-Skarabäen Amenhoteps III. ebenfalls erwähnt, war „Oberste
Harimsdame des Amun“.
Die Inschriften deuten darauf hin, dass Juja aus dem oberägyptischen Achmim
stammte, doch einige Indizien, so sein ungewöhnlicher Name und seine
Körpergrösse, verweisen nach Ansicht mancher Fachleute darauf, dass er kein
gebürtiger Ägypter war. Der nächste Träger des Titels „Gottesvater“ war Aja
(1327-1323 v. Chr.), der ebenfalls aus Achmim kam und schliesslich
Tutanchamun (1336-1327 v. Chr.) auf dem Pharaonenthron folgte. Deshalb wurde
die Vermutung geäussert, Aja sei der Sohn von Juja und Tuja und damit ein
Bruder der Teje. Diese These lässt sich jedoch erst nach genetischen
Untersuchungen an den Mumien der kgl. Familie der 18. Dynastie beweisen.
Der politische Aufstieg von Juja und Tuja, der sich u.a. darin spiegelte,
dass ihnen das seltene Privileg eines Grabes in der Königsnekropole zuteil
wurde, war zweifellos eine direkte Folge der Vermählung ihrer Tochter mit
dem König. James Edward Quibell stiess 1905 bei Ausgrabungen, die er für
Theodore Davis durchführte, im Tal der Könige auf ihr gut erhaltenes Grab
(KV46). Bis zur Entdeckung des Grabes von Tutanchamun (KV62) enthielt dieses
Grab die umfangreichste Grabausrüstung, die man im Tal der Könige jemals
gefunden hatte (heute im Ägyptischen Museum Kairo) und zu der u. a. ein
Kanopenkasten, ein Uschebtikasten, ein Modellsarg, eine Statuette eines
magischen Ziegels, ein mit den Namen der Königin Teje versehener Sessel, ein
Behälter für Augenschminke, ein Schmuckkästchen und eine Vase Amenhoteps
III. sowie mehrere Betten und Stühle zählten. Die Mumien des Ehepaares
gehören zu den am besten erhaltenen, die wir haben. Zwar war das Grab im
Altertum betreten worden, doch wurde damals kaum etwas entfernt, und das
erste, was man fand, war ein goldenes Streitwagen-Joch. Leider liess Davis,
in Abwesenheit von Quibell, das Grab binnen weniger Tage räumen; dabei
wurden keinerlei Aufzeichnungen über die Anordnung der Gegenstände im Grab
angefertigt, was den Wert des Fundes für die Archäologie beträchtlich
schmälerte. |