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Horussöhne |
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Vier Gottheiten (Duamutef,
Qebehsenuef, Imsti und Hapi), die über die inneren Organe des Verstorbenen
wachen. Jeder der vier Götter wurde mit einem bestimmten Kanopengefäss und
seinem Inhalt assoziiert, während man die Götter ihrerseits dem Schutz
bestimmter Göttinnen anvertraut glaubte. Erstmals erwähnt werden die vier im
Alten Reich (2686-2181 v. Chr.), wo sie in den Pyramidentexten als „Freunde
des Königs“ genannt werden, die diesem bei seinem Aufstieg in den Himmel
behilflich waren. Ihre Verbindung mit dem Gott Horus datiert datiert
ebenfalls in diese Zeit. Im Mittleren Reich (2055-1650 v. Chr.) war ihre
Zuordnung zu bestimmten Göttinnen und inneren Organen nicht sehr ausgeprägt,
erst im Neuen Reich (1550-1069 v. Chr.) war ihre Rolle klarer umrissen; zu
dieser Zeit gehörten sie auch zu der Gruppe der „sieben Geister“, die als
Wächter am Sarg des Osiris (des Vaters von Horus) am Nord-Himmel galten.
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