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Herakleopolis Magna (Ihnasija el-Medina; altägyptisch Henen-nesut, Nen-nesut) |
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Etwa 15 km westl. des
modernen Beni Suef gelegene Stadt, die als Hauptstadt der 9. und 10.
Dynaastie während der 1. Zwischenzeit (2181-2055 v. Chr.) ihre Blütezeit
erlebte. Den Namen Herakleopolis Magna erhielt sie in der Ptolemäerzeit
(332-30 v. Chr.), als die Griechen die Lokalgottheit, einen Widdergott
namens Herischef, mit ihrem eigenen Gott Herakles gleichsetzten. Zu den
erhaltenen Resten zählen zwei pharaonische Tempel, von denen einer Herischef
geweiht war, und die nahe gelegene Nekropole Sedment el-Gebel, zu der ein
Friedhof aus der 1. Zwischenzeit und Felsengräber aus der Ptolemäer- und
Römerzeit (332 v. Chr. - 395 n. Chr.) gehören. Der Haupttempel des Herischef
wurde bereits spätestens im Mittleren Reich (2055-1650 v. Chr.) gegründet
und unter Ramses II. (1279-1213 v. Chr.) durch den Bau eines Hypostyls
beträchtlich erweitert. |
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