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Altes Ägypten, Pharaonen
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Heh

Gott der Unendlichkeit, meist als kniender Mann dargestellt, der entweder in jeder Hand eine eingekerbte Palmrispe (das Hieroglyphenzeichen für „Jahr“) hält oder eine Palmrispe auf dem Kopf trägt. Gelegentlich wird er auch mit einem am Arm hängenden Anch-Zeichen abgebildet. Die Hauptbedeutung von Heh war „Million“, doch durch Assoziationen mit den Begriffen „Jahr“ und „Leben“ wurde daraus der Gott des ewigen Lebens. Sein Bild wurde in die Königsikonographie aufgenommen; auf diese Weise sollte dem König ein langes Leben gesichert werden. Mit dem typisch ägyptischen Gespür für Dualität wurde das andere Wort für Ewigkeit, djet, als weibliche Gottheit dargestellt.
Zusammen mit seiner Gemahlin Hehet gehörte Heh zur Achtheit, einer Gruppe von acht Urgöttern mit dem Hauptkultort Hermopolis Magna. Heh war auch mit dem Mythos von der „Himmelskuh“ verknüpft, von der es hiess, sie sei von acht Heh-Göttern gestützt worden; entsprechend wird Heh häufig dabei gezeigt, wie er die Sonnenbarke hochhält und sie schliesslich am Ende ihrer Fahrt durch die Unterwelt zurück an das Firmament hebt.


 

 

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